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Vorsicht
28.01.03 Unter welchen Umständen der als RAF-Terrorist gesuchte Wolfgang Grams bei oder nach seiner Festnahme im Bahnhof von Bad Kleinen ums Leben kam, wird noch ein paar Jahrzehnte ein Staatsgeheimnis bleiben. In seinem Buch „Black Box BRD“ kann auch Andreas Veiel das Geschehen auf und neben dem Bahnsteig nicht restlos klären. Aber er veröffentlicht eine Erinnerung von Grams Bruder, die so ungeheuerlich ist, dass sie den ungeheuerlichsten Verdacht rechtfertigt: Bei der vorgeschriebenen Identifizierung von Grams Leichnam durch die Familie fehlten nicht nur das Gehirn und Gebiss des Toten, auch seine Hände waren – angeblich für Untersuchungen – amputiert worden.
Vielleicht wäre es hilfreich, jedes Mal, wenn deutsche Politiker und Abgeordnete die Würde des Menschen als Argument gebrauchen, an die abgesägten Hände des Wolfgang Grams zu denken.


 pawek@web.de © 2003 Karl Pawek a

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